AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der Kreatiefe GmbH für B2B

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der Kreatiefe GmbH für B2B
Vers. 2.0 vom 23.08.2024

§ 1 Anwendung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

(1) Die von beiden Vertragspartnern akzeptierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Geschäftsbedingungen zwischen der Kreatiefe GmbH, Waldstraße 9, 71563 Affalterbach, vertreten durch die Geschäftsführer Herr Erwin Wittwer, im folgenden „Auftragnehmer“, und dem Kunden, als Werkvertrag im Sinne der §§ 631 ff. BGB, soweit zwischen den Vertragsparteien nichts Abweichendes schriftlich vereinbart wurde.

(2) Der Auftragnehmer erbringt individuelle Gravur- und Druckarbeiten.

(3) Gegenstand des Auftrages ist die Erstellung eines beauftragten Werkes (Werkvertrag). Die beauftragten Leistungen gelten als erbracht, wenn der Kunde das Werk abgenommen hat. Der Kunde verpflichtet sich im eigenen Interesse, alle relevanten Angaben wahrheitsgemäß und vollständig zu erbringen.

(4) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten ausschließlich gegenüber Unternehmen gem. § 14 BGB und nicht gegenüber Verbrauchern gem. § 13 BGB.

§ 2 Leistungsumfang

(1) Der Auftragnehmer übernimmt die Bearbeitung von Blechtafeln, indem diese nach eigenen Vorgaben gelasert und pulverbeschichtet werden. Im Anschluss erfolgt eine individuelle Veredelung der Metalltafeln nach den spezifischen Wünschen des Kunden oder anhand vordefinierter Varianten, die mit entsprechenden Daten wie Namen, Datum und/oder Motiven versehen werden.

(2) Der Kunde hat die Möglichkeit, über ein vordefiniertes Formular verschiedene Designs, Motive, Schriften, Farben und weitere Gestaltungselemente auszuwählen. Es besteht ebenfalls die Option, eigene Bilder des Kunden zu verwenden und auf die Tafeln zu drucken. Der Auftragnehmer erstellt daraufhin Designvorschläge, aus denen der Kunde einen zur Freigabe auswählen kann. Nach der Freigabe wird die Tafel mittels eines speziellen Druckverfahrens bedruckt und an den Kunden versandt.

(3) Zusätzlich bietet der Auftragnehmer die individuelle Bedruckung von Urnen an. Diese erfolgt nach derselben Vorgehensweise wie bei den Metalltafeln, einschließlich der Designauswahl, Erstellung von Designvorschlägen, Freigabe und Bedruckung.

(4) Die Leistungen des Auftragnehmers richten sich ausschließlich an Geschäftskunden (B2B), insbesondere an Bestatter, Gärtnereien, Blumengeschäfte, Landschaftsgärtner und ähnliche Unternehmen.

(5) Änderungen oder Ergänzungen der Designvorschläge nach der Freigabe sind nur nach Absprache und gegebenenfalls gegen zusätzliche Kosten möglich. Der Auftragnehmer informiert den Kunden über etwaige zusätzliche Kosten und den voraussichtlichen Zeitaufwand für Änderungen.

§ 3 Vertragsschluss

(1) Der Kunde bucht bei dem Auftragnehmer die Erstellung des oben genannten Werkes. Dafür nimmt er Kontakt mit dem Auftragnehmer auf und teilt ihm mit, welche Art Werk er genau benötigt.

(2) Nach Erhalt einer Anfrage oder Bestellung erstellt der Auftragnehmer mittels seines ERP-Systems ein detailliertes Angebot, das die spezifischen Anforderungen und Wünsche des Kunden berücksichtigt. Dieses Angebot wird dem Kunden in der Regel schriftlich, per E-Mail oder auf einem anderen vereinbarten Kommunikationsweg, übermittelt.

(3) Die Annahme des Angebots durch den Kunden soll vorzugsweise in schriftlicher Form erfolgen, kann jedoch auch per E-Mail oder einem anderen vereinbarten Kommunikationsweg erfolgen.

(4) Der Vertrag kommt in jedem Fall erst zustande, wenn der Auftragnehmer die Bestellung des Kunden bestätigt. Die Bestellung des Kunden ist bindend.

(5) Der Auftragnehmer ist berechtigt, einen Werkvertrag ohne Angabe von Gründen abzulehnen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann, wenn der Auftragnehmer aufgrund seiner Spezialisierung oder aus gesetzlichen Gründen nicht leisten kann oder darf, oder wenn es Gründe gibt, die ihn in Gewissenskonflikte bringen könnten. In diesem Fall bleibt der Honoraranspruch des Auftragnehmers für die bis zur Ablehnung des Werkvertrages entstandenen Leistungen erhalten.

(6) Die Abwicklung des Auftrags beginnt nach der Freigabe eines der Designvorschläge durch den Kunden.

§ 4 Inhalt und Durchführung des Werkvertrages

(1) Der Auftragnehmer erbringt seine vertraglichen Verpflichtungen gegenüber dem Kunden in der Form, dass er das beauftragte Werk für den Kunden herstellt. Der genaue Leistungsumfang wird zwischen dem Auftragnehmer und dem Kunden vertraglich vereinbart.

(2) Die vereinbarte Werkleistung ist nach Fertigstellung durch den Kunden abzunehmen. Im Übrigen gilt § 640 BGB.

(3) Der Auftragnehmer ist berechtigt, die Herstellung des Werkes bzw. die Leistungserbringung zu verschieben, sofern bei ihm oder einem Dritten, von ihm eingeschalteten Leistungserbringer, eine Verhinderung, z.B. durch Aufruhr, Streik, Aussperrung, Naturkatastrophen, Unwetter, Verkehrsbehinderung oder Krankheit eintritt, die den Auftragnehmer ohne eigenes Verschulden daran hindern, das Werk zu einem bestimmten Termin fertigzustellen. Ein Schadensersatzanspruch für den Kunden besteht in diesem Fall nicht.

(4) Im Fall einer Absage durch den Auftragnehmer bietet dieser dem Kunden einen Ersatztermin an. Kommt über einen Ersatztermin keine Einigung zustande, wird die bereits gezahlte Vergütung dem Kunden erstattet. Die Erstattung umfasst lediglich den bei dem Auftragnehmer tatsächlich eingegangen Betrag, also abzüglich der Kosten und Gebühren, die bei dem vom Kunden gewählten Zahlungsweg angefallen sind.

(5) Der Auftragnehmer ist berechtigt, die Zeit der angekündigten Erstellung des Werkes zu ändern, sofern die Änderung dem Kunden rechtzeitig mitgeteilt wird und für diesen zumutbar ist.

(6) Der Kunde ist für eine korrekt angegebene E-Mailadresse und den regelmäßigen Abruf seiner E-Mails selbst verantwortlich.

(7) Der Kunde ist verpflichtet, alle zur Auftragsbearbeitung erforderlichen Informationen und Materialien vollständig und rechtzeitig zur Verfügung zu stellen. Eine Verzögerung oder Unterlassung der Mitwirkung kann sich auf die vereinbarten Liefertermine und den Umfang der Erstellung des Werkes auswirken.

§ 5 Zahlungsbedingungen

(1) Die Zahlung erfolgt nach Abnahme der erbrachten Leistungen. Der Auftragnehmer bietet die Zahlung per Rechnung und Überweisung an. Andere Zahlungsmethoden werden nicht akzeptiert. Der Kunde verpflichtet sich, die Rechnung fristgerecht und in voller Höhe zu begleichen. Rechnungen werden postalisch, persönlich oder per E-Mail an die vom Kunden angegebene E-Mail-Adresse versendet.

(2) Alle Preise auf der Webseite des Auftragnehmers sind als Nettopreise aufgeführt.

(3) Die Zahlung der Rechnung hat innerhalb der folgenden Fristen zu erfolgen:
Innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug.

(4) Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, die Zahlungsbedingungen in besonderen Fällen individuell an die Gegebenheiten und die Bonität des jeweiligen Kunden anzupassen. Solche Anpassungen werden dem Kunden schriftlich mitgeteilt und gelten ab dem Zeitpunkt der Mitteilung.

(5) Bei Überschreitung der Zahlungsfristen gerät der Kunde ohne weitere Mahnung in Verzug. Während des Verzugs ist die offene Forderung mit den gesetzlichen Verzugszinsen zu verzinsen. Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, im Falle des Zahlungsverzugs Mahngebühren und etwaige weitere Kosten, die durch den Verzug entstehen, in Rechnung zu stellen.

(6) Der Kunde ist zur Aufrechnung nur berechtigt, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt oder unbestritten sind. Zur Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts ist der Kunde nur insoweit befugt, als sein Gegenanspruch auf dem gleichen Vertragsverhältnis beruht.

§ 6 Haftung

(1) Der Auftragnehmer haftet dem Kunden gegenüber in allen Fällen vertraglicher und außervertraglicher Haftung bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen auf Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen.

(2) In sonstigen Fällen haftet der Auftragnehmer, soweit in Abs. 3 nicht abweichend geregelt, nur bei Verletzung einer Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf (sogenannte Kardinalpflicht), und zwar beschränkt auf den Ersatz des vorhersehbaren und typischen Schadens. In allen übrigen Fällen ist die Haftung des Auftragnehmers vorbehaltlich der Regelung in Abs. 3 ausgeschlossen.

(3) Die Haftung des Auftragnehmers für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit und nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt von den vorstehenden Haftungsbeschränkungen und -ausschlüssen unberührt.

§ 7 Mängelrechte

(1) Soweit der Auftragnehmer in seinen Produktunterlagen oder in seiner Werbung Aussagen zu einer besonderen Leistung, Beschaffenheit oder Haltbarkeit seines Produktes macht, werden diese Aussagen nicht zu einer vereinbarten Beschaffenheit des Werkvertrages.

(2) Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte. Für die Verjährung der Mängelansprüche gilt § 634a BGB.

(3) Von der Mängelbeseitigungspflicht sind Mängel ausgeschlossen, die nach Abnahme durch schuldhaft fehlerhafte Bedienung oder gewaltsame Einwirkung des Kunden oder Dritter oder durch normale bestimmungsgemäße Abnutzung entstanden sind.

§ 8 Eigentums- und Nutzungsrechte

(1) Bis zur vollständigen Bezahlung und der Abnahme des Kunden verbleibt das Eigentum an dem erstellten Werk bei dem Auftragnehmer.

(2) Der Kunde verpflichtet sich, die im Rahmen der Erstellung des Werkes vom Auftragnehmer erstellten Informationsmaterialien, Berichte und Analysen nur für eigene Zwecke zu verwenden. Der Kunde erhält das ausschließliche und nicht übertragbare Nutzungsrecht daran.

(3) Sämtliche Unterlagen des Auftragnehmers sind urheberrechtlich geschützt. Der Kunde ist nicht berechtigt, derartige Unterlagen zu vervielfältigen, zu verbreiten oder öffentlich wiederzugeben.

§ 9 Datenschutz

(1) Der Kunde stimmt der elektronischen Datenverarbeitung seiner personenbezogenen Daten im Rahmen der nachfolgenden Regelungen, ausdrücklich zu. Kundendaten werden absolut vertraulich behandelt. Die mitgeteilten Daten des Kunden werden ausschließlich für die fachgerechten Ausführung der Erstellung des Werkes genutzt. Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt nicht.

(2) Der Auftragnehmer bietet auf seiner Website eine Seite an, auf der Endkunden durch Eingabe einer Postleitzahl (PLZ) entsprechende Kunden (bspw. Bestatter) in ihrer Region finden können. Zu diesem Zweck verarbeiten wir die Kontaktdaten der Kunden, um diese auf unserer Website aufführen zu können. Die Kunden erklären sich ausdrücklich damit einverstanden, dass ihre Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und gegebenenfalls weitere für die Darstellung erforderliche Angaben) zu dem vorgenannten Zweck verarbeitet und auf der Website veröffentlicht werden. Den Kunden steht das Recht zu, jederzeit der Verarbeitung und Veröffentlichung ihrer Kontaktdaten zu diesem Zwecke zu widersprechen. Der Widerspruch kann schriftlich oder per E-Mail an den Auftragnehmer erfolgen. Im Falle eines Widerspruchs werden die Kontaktdaten des Kunden umgehend von der entsprechenden Seite der Website entfernt und nicht mehr für die vorgenannten Zwecke verarbeitet. Kunden, die der Verarbeitung ihrer Kontaktdaten widersprechen oder ihre Einwilligung widerrufen, werden nicht auf der entsprechenden Seite der Website gelistet und können demnach auch nicht von Endkunden über die PLZ-Suche gefunden werden. Dies hat keinerlei Einfluss auf die übrigen vertraglichen Beziehungen zwischen den Kunden und dem Auftragnehmer.

(2) Es gelten die gesonderten Datenschutzbestimmungen auf der Homepage des Auftragnehmers unter folgendem Link: https://kreatiefe.com/datenschutz/

§ 10 Widerrufsrecht

Da es sich bei den Kunden ausschließlich um Unternehmer handelt, ist ein gesetzliches Widerrufsrecht ausgeschlossen.

§ 11 Schlussbestimmungen

(1) Sollten einzelne Bestimmungen der AGB ungültig oder nichtig sein oder werden, wird damit die Wirksamkeit der AGB insgesamt nicht tangiert. Die ungültige oder nichtige Bestimmung ist vielmehr in freier Auslegung durch eine Bestimmung zu ersetzen, die dem Vertragszweck oder dem Parteiwillen am nächsten kommt.

(2) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

(3) Änderungen und Ergänzungen der AGB bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.

(4) Gerichtsstand ist, soweit der Kunde Kaufmann ist, für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Sitz des Auftragnehmers. Ansonsten gelten die gesetzlichen Regelungen.